Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Neurodermitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Neurodermitis

Links zu Neurodermitis

Ärzteverband Deutscher Allergologen e. V.:
www.aeda.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.:
www.dha-allergien.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.:
www.daab.de

Deutscher Neurodermitis Bund e. V.:
www.dnb-ev.de

Selbsthilfegruppe Neurodermitis und Psoriasis Ostheim v. d. Rhön:
www.shgostheim.de

 

Pflegeprodukte: Avocado.B12 Creme

www.avocadob12.de

 

 

26. September 2017
Menschen mit Neurodermitis oder Psoriasis sollten beim Sonnenschutz darauf achten, Cremes ohne Duft- und Konservierungsstoffe zu verwenden.
  
09. August 2017
Eine gesunde Ernährung ist auch für Menschen mit Hauterkrankungen sehr wichtig. Eine spezielle Diät bei Neurodermits gibt es nicht.
  
07. April 2017
Die Therapie von Neurodermitis setzt sich aus Basistherapie, also der Pflege der Haut, und Stufentherapie zusammen.
  
22. Dezember 2016
Die Basistherapie bei Neurodermitis besteht aus einer gründlichen Hautpflege, bei der die Haut mehrmals täglich eingecremt werden sollte. Eine immer größere Rolle spielen in der Behandlung auch Immuntherapien.
  
07. Dezember 2016
Leidet ein Kind unter Milchschorf, kann dies ein erster Hinweis auf den Beginn einer Neurodermitis sein. Neurodermitis ist besonders durch den starken Juckreiz gekennzeichnet.
  

Unter dem Punkt Wissenswertes finden Sie ein Glossar, in welchem wichtige Begriffe z. B. zur Entstehung und Diagnose von Neurodermitis erklärt werden, auch verschiedene Therapieansätze werden erwähnt. Des Weiteren werden nicht nur medizinische Fachbegriffe erläutert, sondern auch biochemische Details des Stoffwechsels verdeutlicht.

Es ist noch ungeklärt, welche Faktoren wie zusammenwirken müssen, damit Neurodermitis entsteht. Einer dieser Faktoren ist die erbliche Veranlagung – ein vermehrtes Auftreten allergisch bedingter Erkrankungen in der familiären Umgebung kann ein möglicher Risikofaktor sein. Verschiedene Ursachen und Auslöser müssen meist zusammenwirken, damit die Erkrankung ausbricht. Es wird vermutet, dass auch Störungen in der Aktivität bzw. Funktion des Stoffwechsels sowie ein defektes Gen zur Entstehung von Neurodermitis beitragen. Meistens trägt ein Auslöser – z. B. Allergene, äußerliche Reize – dazu bei, dass die Neurodermitis erstmalig oder erneut ausbricht. Die Entstehung dieser Erkrankung wird also durch mehrere Aspekte bedingt.

Therapie Neurodermitis

Je nach Stadium der Neurodermitis werden unterschiedliche Therapien angewendet. Während eines akuten Schubs mit Entzündungsreaktionen und Juckreiz können z. B. kortisonhaltige Medikamente verordnet werden. Diese werden zumeist äußerlich aufgetragen und hemmen nicht nur die Entzündung, sondern können auch die juckende Haut beruhigen. Eine Daueranwendung ist jedoch nicht empfehlenswert. Weitere Möglichkeiten sind je nach Ausprägung der Neurodermitis Phototherapie, systemische Therapie oder das Immunsystem unterdrückende Wirkstoffe.

Zwischen den Schüben sollte die Haut mit Cremes bzw. Salben gepflegt werden, die rückfettend wirken. Des Weiteren sollte die Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden, wobei der Wirkstoff Urea aufgrund seiner feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften unterstützen kann. Avocadoöl und Nachtkerzenöl wirken rückfettend und haben einen hautberuhigenden Enfluß (z.B. in der Avocado.B12 Creme).