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Ratgeber Neurodermitis

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05. August 2020
Durch den Juckreiz bei Neurodermitis kann es zu kleinen Wunden kommen, die im schlimmsten Fall zu bakteriellen Infektionen führen können.
  
05. Mai 2020
Neben dem Tragen der richtigen Kleidung kann es für Menschen mit Neurodermitis im Alltag auch wichtig sein, Stress zu vermeiden.
  
09. September 2019
Menschen mit Neurodermitis sollten darauf achten, beim Sonnenschutz eine Creme zu verwenden, die auf ihren Hauttyp abgestimmt ist.
  
06. August 2019
Menschen mit Neurodermitis, die zusätzlich unter eine Pollenallergie leiden, haben häufig mit noch stärkeren Symptomen zu kämpfen.
  
04. Juli 2019
Eine wichtige Rolle bei der Therapie von Neurodermitis spielt die tägliche Hautpflege. Darüber hinaus kann auch die Einnahme von Medikamenten notwendig sein.
  

Unter dem Punkt Wissenswertes finden Sie ein Glossar, in welchem wichtige Begriffe z. B. zur Entstehung und Diagnose von Neurodermitis erklärt werden, auch verschiedene Therapieansätze werden erwähnt. Des Weiteren werden nicht nur medizinische Fachbegriffe erläutert, sondern auch biochemische Details des Stoffwechsels verdeutlicht.

Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung, die mit entzündlichen Reaktionen der Haut einhergeht und meist in Schüben verläuft. Eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht Entzündungen der Haut, die sich in Bläschenbildung bzw. nässenden Hautstellen äußern können. Auch ist die Haut von an Neurodermitis Erkrankten zumeist trocken und gereizt. Dadurch wird diese Hauterkrankung auch i. d. R. von Juckreiz begleitet.

Hautveränderungen wie sog. Milchschorf können auf eine mögliche Neurodermitis hindeuten. Meist bricht die Erkrankung im Kindesalter aus, verschwindet aber oft mit Eintritt ins Teenageralter. Neurodermitis ist nicht infektiös. Die Auslöser der Erkrankung können aber u. U. mit psychischen Faktoren in Zusammenhang stehen.

Diagnose Neurodermitis

Zur Diagnose sollte zu Anfang eine Anamnese erhoben werden, dabei können u. a. Zeitpunkt des Auftretens und Art der Symptome, Beschwerden, mögliche Zusammenhänge und weitere familiäre Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Im Anschluss sollte eine körperliche Untersuchung erfolgen. Sichtbare Symptome können bestimmte Hautveränderungen sein, hier z. B. der sog. weiße Dermographismus, der die Bildung eines weißen statt roten Streifens nach dem Kratzen beschreibt, trockene Haut, Schatten unter den Augen oder eine gelichtete Augenbraue an den Seiten des Kopfes. Auch eine Untersuchung auf Allergien kann u. U. hilfreich sein; diese kann beispielsweise mittels Pricktest vorgenommen werden.