Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Neurodermitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Neurodermitis

Links zu Neurodermitis

Ärzteverband Deutscher Allergologen e. V.:
www.aeda.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.:
www.dha-allergien.de

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.:
www.daab.de

Deutscher Neurodermitis Bund e. V.:
www.dnb-ev.de

Selbsthilfegruppe Neurodermitis und Psoriasis Ostheim v. d. Rhön:
www.shgostheim.de

12. November 2020
Heide Liebmann lässt ihr Leben nicht von ihren Allergien und ihrer Neurodermitiserkrankung bestimmen. Sie erfüllt sich beruflich und privat ihre Träume.
  
05. August 2020
Durch den Juckreiz bei Neurodermitis kann es zu kleinen Wunden kommen, die im schlimmsten Fall zu bakteriellen Infektionen führen können.
  
09. September 2019
Menschen mit Neurodermitis sollten darauf achten, beim Sonnenschutz eine Creme zu verwenden, die auf ihren Hauttyp abgestimmt ist.
  
15. April 2019
Neben einer gewissenhaften Durchführung der Basistherapie in Form von Cremes und Salben kann das Kühlen der Haut eine Linderung bei Juckreiz bringen.
  
04. April 2019
Damit Kinder bereits frühzeitig lernen, mit ihrer Erkrankung zurecht zu kommen, kann sich eine Rehabilitation anbieten.
  

Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung, die mit entzündlichen Reaktionen der Haut einhergeht und meist in Schüben verläuft. Eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht Entzündungen der Haut, die sich in Bläschenbildung bzw. nässenden Hautstellen äußern können. Auch ist die Haut von an Neurodermitis Erkrankten zumeist trocken und gereizt. Dadurch wird diese Hauterkrankung auch i. d. R. von Juckreiz begleitet.

Hautveränderungen wie sog. Milchschorf können auf eine mögliche Neurodermitis hindeuten. Meist bricht die Erkrankung im Kindesalter aus, verschwindet aber oft mit Eintritt ins Teenageralter. Neurodermitis ist nicht infektiös. Die Auslöser der Erkrankung können aber u. U. mit psychischen Faktoren in Zusammenhang stehen.

Diagnose Neurodermitis

Zur Diagnose sollte zu Anfang eine Anamnese erhoben werden, dabei können u. a. Zeitpunkt des Auftretens und Art der Symptome, Beschwerden, mögliche Zusammenhänge und weitere familiäre Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Im Anschluss sollte eine körperliche Untersuchung erfolgen. Sichtbare Symptome können bestimmte Hautveränderungen sein, hier z. B. der sog. weiße Dermographismus, der die Bildung eines weißen statt roten Streifens nach dem Kratzen beschreibt, trockene Haut, Schatten unter den Augen oder eine gelichtete Augenbraue an den Seiten des Kopfes. Auch eine Untersuchung auf Allergien kann u. U. hilfreich sein; diese kann beispielsweise mittels Pricktest vorgenommen werden.

Unter dem Punkt Wissenswertes finden Sie ein Glossar, in welchem wichtige Begriffe z. B. zur Entstehung und Diagnose von Neurodermitis erklärt werden, auch verschiedene Therapieansätze werden erwähnt. Des Weiteren werden nicht nur medizinische Fachbegriffe erläutert, sondern auch biochemische Details des Stoffwechsels verdeutlicht.